Mittwoch, 25. Januar 2012

Ab ins Outback…


Nachdem wir Cairns nun verlassen, sind wir wieder zu zweit unterwegs. Unsere 4 Begleiter reisen nun weiter in Richtung Darwin. Für uns jedoch heißt es jetzt… Ab ins Outback-Ins tiefste Innere von Australien. Die nötigen Vorräte sind eingekauft und das Auto ist gecheckt. Alles ist bereit.

... Wir sind dann mal weg ;)

Das „Great Barrier Reef“…

Das größte Korallenriff der Welt… Das „Great Barrier Reef“. Einfach atemberaubend. Wir haben mit der Organisation „Reef Experience“ eine Ein-Tages-Tour raus auf das Reef gebucht, die neben Schnorcheln auch einen Einführungstauchgang beinhaltete. Einen sogenannten Introductory Scuba Dive. Die Begeisterung konnte sich nicht in Grenzen halten und wir haben einstimmig festgestellt, dass  dieser Trip der bis hierher Beste unserer Australienreise war.







Der nördlichste Punkt unserer Reise – Cairns…

Mit rund 160000 Einwohnern zählt Cairns zu den größeren Städten Australiens. Wir haben es uns hier 4 Tage gut gehen lassen und haben die Stadt an sich, deren wunderschöne Lagune und natürlich das Nachtleben genossen.




Das Highlight war unsere Tour auf das „Great Barrier Reef“.

Sonntag, 15. Januar 2012

Whitsunday Island…


Als nächstes stand der Nationalpark der Whitsunday Islands auf dem Plan. Die Whitsundays bestehen aus 74 Inseln, von denen nur acht  dauerhaft bewohnt sind.  Wir haben uns gegen eine gewöhnliche Tour mit einer Organisation entschieden und wollten die Insel Whitsunday Island, welche die größte der Inselgruppe ist, auf eigene Faust erkunden. Sie ist über 109 km² groß, was einem zehntel des Landkreises Bad Hersfeld- Rotenburg entspricht. Nachdem die Fähre gebucht und die Campinglizenz erteilt war, hieß es für 5 Tage: Urlaub auf einer der schönsten Inseln der Welt.
Da es hier keinerlei Wasserreservoir und absolut keine Möglichkeit zum Einkaufen gibt, mussten wir alles was wir brauchten mitbringen. Somit waren wir voll bepackt mit Frischwasser, Nahrungsmitteln Klamotten und co.

Das erste Highlight stellte die Fähre da. Diese raste mit enormer Geschwindigkeit übers Wasser, dass das Wasser nur so spritzte. Und der Ausblick von der Fähre auf die vielen Inseln… Einfach phänomenal.







Da es an der Ostküste zurzeit von den giftigen und somit äußert gefährlichen Quallen nur so wimmelt, konnten wir nicht ohne einen speziellen  Schwimmanzug ins Wasser gehen. Aber wenn man erstmal das wunderschöne türkisfarbene Wasser des Whitehaven Beaches, dem Strand, an dem wir 5 Tage unser Camp aufgeschlagen hatten, gesehen hat, war dies nur noch halb so schlimm. Der Strand, welcher 8 km lang ist, ist mit dem Quarzgehalt von 99,97% der weißteste Strand der Welt. Deswegen verwundert es auch nicht, dass er das  Hauptziel der Touristentouren ist und wir tagsüber von 9 Uhr morgens bis ca. 17 Uhr abends mit Besuch rechnen mussten. Ansonsten waren wir mit 2 oder 3 anderen Campinggruppen mutterseelenallein auf der Insel. Ein tolles Gefühl, wenn man an solch einem Ort bei herrlichem Sonnenschein und lediglich dem Geräusch des Meerrauschens die Idylle der Natur in vollen Zügen genießen kann.






Auch zum Schnorcheln eignet sich die Location hier hervorragend. Neben Korallen und zahlreichen bunten Fischen, konnten wir auch eine Schildkröte beobachten.

Bis hier her… Idylle pur.

Aber dies sollte sich in den nächsten Tagen drastisch ändern.  Eines Morgens wurden wir von Regen geweckt. Wir packten vorsichtshalber unsere Sachen im Zelt zusammen, um auf das Schlimmste vorbereitet zu sein, was wenig später eintrat: Evakuierung des Zeltes. Extrem starker Regen weichte nun nach und nach unser Zelt durch, sodass wir 2 Tage lang unser Lager auf der Toilette der Insel aufschlagen mussten. Es war sogar so schlimm, dass wir dort auch versuchten zu schlafen. Aber zum Glück hatte Petrus Gnade mit uns und wir konnten gegen Mitternacht unserer letzten Nacht auf der Insel wieder zurück in unser Zelt.







Am nächsten Tag wurden wir dann wieder von unserer Fähre abgeholt, welcher alle nach dieser Nacht mit Freude entgegensahen. Nachdem wir das Festland wieder erreicht hatten war unsere erste Station: Hungry Jacks. Hier genehmigten wir uns erst mal einen Doublewhopper nachdem wir 5 Tage nur Dosenfutter zu essen bekamen.

Aber trotz des Regens und der unangenehmen Umstände war unser Trip auf Whitsunday Island wunderschön und er wird uns wohl für immer in Erinnerung bleiben.


Capricorn Caves…


In der nächsten etwas größeren Stadt Rockhampton haben wir uns die sogenannten Capricorn Caves mal näher angeschaut.  Die Höhlen wurden erst vor ca. 100 Jahren endeckt, obwohl sie nur 10 km abseits der HauptNordSüdstrecke liegen. Begehbar sind die Höhlen durch den durch die Bewohner (Fledermäuse) entstehenden Kompostboden, der den zerklüfteten Höhlenboden ebnet.




Bundaberg…

Die erste Station, die wir zusammen besichtigt haben, war die Stadt Bundaberg, die hier in Australien für seine Rumdestillerie bekannt ist. Natürlich konnten wir Bundaberg nicht wieder verlassen ohne einen einzigen Schluck des Rums probiert zu haben. Deswegen haben wir uns einige Flaschen zur Verkostung mit auf den Weg genommen.





Wiedersehen mit alten Bekannten…


Als wir auf einer Restarea in Tiaro gestanden haben, haben wir eine Gruppe von 4 Personen, bestehend aus einem Italiener, einer Deutschen, einer Französin und einem Franzosen zufällig wiedergetroffen, die wir bereits am Anfang unseres Trips in Richmond kennengelernt hatten. Wir haben uns entschieden, ein Stück zusammen weiter zu reisen. Zitat des Italieners: „More people means more fun. Somit besteht unsere Gruppe ab dem 05.01 aus 6 Leuten.


Sonntag, 8. Januar 2012

Fraser Island...

Aufstehen 5:00. Abfahrt 6:00…
So begann unser Tagestrip auf Fraser Island, auf die größte Sandinsel der Welt. Nachdem wir mit einem MAN-Truck die Küste entlang gefahren sind und uns zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Insel angeschaut haben, sind wir im „Lake McKenzie“, der Hauptattraktion, schwimmen gegangen. Einen solchen weißen Sand haben wir noch nie gesehen. Einfach traumhaft. Hier wären wir am liebsten noch länger geblieben.