Als nächstes stand der Nationalpark der Whitsunday Islands auf dem Plan. Die Whitsundays bestehen aus 74 Inseln, von denen nur acht dauerhaft bewohnt sind. Wir haben uns gegen eine gewöhnliche Tour mit einer Organisation entschieden und wollten die Insel Whitsunday Island, welche die größte der Inselgruppe ist, auf eigene Faust erkunden. Sie ist über 109 km² groß, was einem zehntel des Landkreises Bad Hersfeld- Rotenburg entspricht. Nachdem die Fähre gebucht und die Campinglizenz erteilt war, hieß es für 5 Tage: Urlaub auf einer der schönsten Inseln der Welt.
Da es hier keinerlei Wasserreservoir und absolut keine Möglichkeit zum Einkaufen gibt, mussten wir alles was wir brauchten mitbringen. Somit waren wir voll bepackt mit Frischwasser, Nahrungsmitteln Klamotten und co.
Das erste Highlight stellte die Fähre da. Diese raste mit enormer Geschwindigkeit übers Wasser, dass das Wasser nur so spritzte. Und der Ausblick von der Fähre auf die vielen Inseln… Einfach phänomenal.
Da es an der Ostküste zurzeit von den giftigen und somit äußert gefährlichen Quallen nur so wimmelt, konnten wir nicht ohne einen speziellen Schwimmanzug ins Wasser gehen. Aber wenn man erstmal das wunderschöne türkisfarbene Wasser des Whitehaven Beaches, dem Strand, an dem wir 5 Tage unser Camp aufgeschlagen hatten, gesehen hat, war dies nur noch halb so schlimm. Der Strand, welcher 8 km lang ist, ist mit dem Quarzgehalt von 99,97% der weißteste Strand der Welt. Deswegen verwundert es auch nicht, dass er das Hauptziel der Touristentouren ist und wir tagsüber von 9 Uhr morgens bis ca. 17 Uhr abends mit Besuch rechnen mussten. Ansonsten waren wir mit 2 oder 3 anderen Campinggruppen mutterseelenallein auf der Insel. Ein tolles Gefühl, wenn man an solch einem Ort bei herrlichem Sonnenschein und lediglich dem Geräusch des Meerrauschens die Idylle der Natur in vollen Zügen genießen kann.
Auch zum Schnorcheln eignet sich die Location hier hervorragend. Neben Korallen und zahlreichen bunten Fischen, konnten wir auch eine Schildkröte beobachten.
Bis hier her… Idylle pur.
Aber dies sollte sich in den nächsten Tagen drastisch ändern. Eines Morgens wurden wir von Regen geweckt. Wir packten vorsichtshalber unsere Sachen im Zelt zusammen, um auf das Schlimmste vorbereitet zu sein, was wenig später eintrat: Evakuierung des Zeltes. Extrem starker Regen weichte nun nach und nach unser Zelt durch, sodass wir 2 Tage lang unser Lager auf der Toilette der Insel aufschlagen mussten. Es war sogar so schlimm, dass wir dort auch versuchten zu schlafen. Aber zum Glück hatte Petrus Gnade mit uns und wir konnten gegen Mitternacht unserer letzten Nacht auf der Insel wieder zurück in unser Zelt.
Am nächsten Tag wurden wir dann wieder von unserer Fähre abgeholt, welcher alle nach dieser Nacht mit Freude entgegensahen. Nachdem wir das Festland wieder erreicht hatten war unsere erste Station: Hungry Jacks. Hier genehmigten wir uns erst mal einen Doublewhopper nachdem wir 5 Tage nur Dosenfutter zu essen bekamen.
Aber trotz des Regens und der unangenehmen Umstände war unser Trip auf Whitsunday Island wunderschön und er wird uns wohl für immer in Erinnerung bleiben.
Hallo ihr beiden, am anderen Ende der Welt!
AntwortenLöschenSchicke euch viele liebe Grüße. Wow, da habt ihr euch ja ein tolles Plätzchen ausgesucht (wie Robinson Crusoe u. Freitag:)
Stark, wie ihr das macht... Respekt!!!
Gruß Jens
Hi,
AntwortenLöscheneinfach traumhaft, an diesem Strand wäre ich auch gerne einmal.
Freue mich riesig auf die restliches Fotos eures Inselaufenthaltes :)
Liebe Grüße :)
Wow, das Foto mit dem Berg in den Wolken ist echt atemberaubend!
AntwortenLöschenIch finde ihr passt richtig gut in die tolle Landschaft.
LöschenIhr seht richtig entspannt aus. Wünsche euch weiterhin so tolle Landschaften und Erlebnisse ( ohne Regen )